Das Venus Jahr ist fast zu Ende, Ein Jahr des nach innen Wendens.

Ein sehr fruchtbares Jahr, manche erlebten die Früchte im Außen und ich durfte die Früchte in meinem inneren ernten.

Meine Ernte bezieht sich auf folgenden Fragen, die mich eine Weile beschäftigten:

  • was brauche ich für mein Wohlsein? was brauche ich wirklich um autonom zufrieden durchs Leben zu gehen?
  • Wie schaffe ich es meine innere Bedürfnisse mit meinem Leben und mein Wirken miteinander zu verbinden.
  • wie kann ich besser mit dem Schmerz der Unverbundenheit und des Anders Sein umgehen?

Ich wusste es eine Zeit lang nicht, Ich wusste nur, dass meine Achtsamkeits- und Selbstmitgefühlspraxis von wesentlicher Wirksamkeit für mich sind um in meiner Mitte zu bleiben oder immer wieder zu meiner Mitte zurückzukehren.

Ich wusste nicht dass ich eine Hochsensible Person bin, eine Person, die besondere“Lebensbedürfnissen“ benötigt.

Eine Person, die gesegnet ist mit einem sehr lebendigen innen Leben.

Eine Person, deren Gabe darin besteht aus hochkomplexen Zusammenhänge, ein klares Bild für sich selbst zu schaffen und dieses andere zu vermitteln.

Hochsensibilität war, das fehlende Stück in meinem inneren Puzzle, womit ich keine freiwillige Bekanntschaft machen wollte.

2018 im Auftrag des weiblichen Prinzips, jene Energie, die das Jahr mit sich brachte, wirkte auf mich wie ein Filter, im Hinblick auf das Fördern von essentiellen Antworten und Klarheiten von Innen nach Außen – Yin Prinzip ist der Venus Prinzip

Wie habe ich das Jahr durchlebt?

Ich habe mich noch mehr nach Innen gewandt, mich bewusst von Facebook & Co  weitestgehend verabschiedet, kaum Newsletter oder Blog Artikeln veröffentlicht, das Berieseln der Medien gemieden, mein Lebensmittelpunkt bestand aus meiner engsten Familie, wenig Klienten und Kursteilnehmern.

Ich habe sehr viel Raum und Rückzug für mich in Anspruch genommen, da der innere Prozess es von mir deutlich gefordert hat!

Wie ein Eremit, mochte ich immer wieder nach innen lauschen. Dort fand ich nicht auf Anhieb das wonach ich suchte, also übte ich mich in achtsamer Beharrlichkeit und mitfühlender Geduld. Selbst-Erkenntnis braucht viel Zeit, manchmal ein ganzes Leben!

Im Frühjahr brachte mich eine unangenehme Magenschleimhautentzündung unmittelbar in Kontakt mit meinem Körper und seiner diffusen Sprache in Berührung. später verstand ich, dass es eine Einladung war, damit anzufangen auf meinem Körper noch genauer zu lauschen. Er hatte mir sehr viele Weisheiten zu erzählen, viele Antworten  drängten sich zur Oberfläche, auf das ich sie erkennen mag.

Mein Körper pflegt „noch“ eine ruppige Sprache, eine Sprache, die zuweilen nicht zu überhören ist: intensive Emotionen, ein hochsensibles Vielfühlen.

Was für ein inniger Prozess zwischen meiner Person und mein Body, jene Intime Beziehung deren Sprache nur emotional verständlich ist. Eine emotionale Landschaft, die anfangs etwas mühsam zu durchschauen ist. Einmal durchblickt, fällt mir wesentliches leichter nämlich:

unterscheiden zu können, was ist Stimmig und was nicht!!

Ich fühle mich nach diesem Jahr wie neu geboren, in einem Körper der emotional geläutert und gesäubert ist, dank meiner Bereitschaft ihm zu fühlen und seinen Ausdruck sowohl in Freude als auch Schmerz so sein zu lassen.

Differenziert, ausgemistet, Angstfrei und klar durchblickend sind die Geschenke, die ich dieses Jahr empfangen durfte.

woran merke ich was sich in mir in einem Jahr gewandelt hat?

  • Ich bin ruhig und klar in meinem Inneren
  • ich weiß was ich von Augenblick zu Augenblick  brauche und wie ich es für mich möglich mache.
  • Ich kenne mich in meiner gedanklichen und emotionalen Landschaften bestens aus
  • Ich fühle mich in mir sicher und gelassen auch wenn äußere Umstände etwas schwierig sind
  • Zuversicht und Heiterkeit sind meine täglichen Begleiter
  • ich kann mich auf meinem inneren Kompass wunderbar verlassen egal wie verwirrt die Außenwelt ist

Treu nach Hermann Hesse:

„ich war und bin immer noch ein Sucher, aber ich habe damit aufgehört, Sterne und Bücher um Rat zu fragen. Ich habe begonnen dem Lehren zu zuhören, das mein Blut mir zuflüstert“

 

Herzlichst