DAS LEBEN IST GUT, ES IST ALLES WUNDERBAR SO WIE ES IST!!

An diesem Satz konnte ich mich Jahre lang nicht erinnern, da ich die Stimme der Leichtigkeit nicht mehr hören konnte, und so verlor ich, für eine Weile die Freude am Leben.
Heute bin ich sehr dankbar zu erkennen, dass der Schmerz, meine Freude verloren zu haben, mich vor 14 Jahren zu der Suche getrieben hat. Eine Suche nach Wege und mitteln die Quelle meiner natürlichen Freude niemals versiegen zu lassen.

Diese Quelle habe ich gefunden, in der:

MEDITATION

Die Verbundenheit mit meinem SELBST. Das Erspüren und Verweilen in der Leichtigkeit des SEINs.

Ich wünsche ich hätte die wohltuende Wirkung der Meditation schon länger kennengelernt.

Es liegt mir sehr am Herzen so viele Frauen, wie Dich mit meiner persönlichen Erfahrung zu inspirieren und zu motivieren, dass sie ebenfalls an der Meditation gefallen finden.

Hier findest du die 10 Erfolgsschritte, die Dich an die Kunst der Meditation sanft heranführen. Wenn du diese Schritte beherzigst, fällt es Dir  leicht zu meditieren und an deine Praxis dran zu bleiben. Ich gebe Dir mein Wort

 

1.Der langsame Anlauf

Du erfährst am ehesten ein Erfolgserlebnis bei deinem Einstieg in der Meditation, wenn du es anfangs schaffst 1-2 Minuten fokussiert zu bleiben. Ich kann mich noch an meinen ungeduldigen, frustrierenden Anfängen, in denen ich froh war 10 Sekunden bei meinem Atem zu verweilen und nicht hinter dem nächst besten Gedanken hinterher zu jagen.

Aus meiner Erfahrung bringt es am meisten, mit kurzen Zeiteinheiten anzufangen, d.h. 1-3 Minuten.  Sich anfangs für nur 1-2 Minuten zu fokussieren, motiviert dich eher dran zu bleiben, weil du schneller ein Erfolgserlebnis erfährst. Nach einer Woche kannst du dann einfach 2 Minuten hinzufügen. Ich empfehle dir die folgende App als Timer zu benutzen: Medigong

 

2.Dein Fokus auf dem Atem beruhigt dein Geist

Um aus den Geschwätz deiner Gedanken Abstand zu gewinnen, braucht dein Gehirn eine andere Ablenkung, am besten einen fixen Fokus zu dem du immer wieder zurückkommen kannst. Das ist dein Atem.

Der erste Schritt was du bei der Meditation üben sollst, ist dein Fokus immer wieder zu deinem Atem zurückzubringen.

Setz dich für die Meditation an einem ruhigen Ort bequem hin und schließe deine Augen. Konzentriere dich in den ersten Wochen einfach nur auf deinen Atem und wie die Luft aus deiner Nase ein- und ausströmt. Wenn du merkst, dass dein Fokus wieder bei deinen Gedanken ist, komm einfach wieder zurück zu deinem Atem. Wenn du magst, kannst du Worte wie „EIN, AUS“ nutzen und bei jedem Einatmen in Gedanken „EIN“ und beim Ausatmen „AUS“ sagen.

 

3.Mache es dir zur Gewohnheit

Ein fester Bestandteil meiner Morgenroutine ist meine Morgen Meditation. Ich wache auf, suche meinen festen Meditationsplatz auf und sitze für 20-30 min täglich, manchmal auch länger.

Wenn ich diese Routine nicht in meinem Alltag vor gut 2 Jahren nicht eingebaut habe, hätte ich den Anschluss verloren.

Wenn du keine Routine einbaust, fängst du an das Meditieren auf dem nächsten Tag zu verschieben, und so passiert es wie bei vielen, dass die Anfangsbegeisterung schwindet und du dich nicht mehr zum Meditieren selber motivieren kannst. Ich empfehle dir deine persönliche Routine zu entwickeln, die in deinem Alltag am besten reinpasst. Vielleicht kannst du es einrichten, dass du 20 min früher aufstehst.

 

4.Einfach aber wirkungsvoll – Es gibt kein falsch beim Meditieren

Viele Menschen glauben, um eine Wirkung bei der Meditation zu erzielen, muss es kompliziert und schwer sein. Viele lassen sich sogar von diesem Glauben vom Meditieren abhalten, da sie der Meinung sind etwas Falsches machen, wenn sie gerade am Anfang die versprochene innere Ruhe nicht spüren.

Das Geheimnis ist: In der Einfachheit liegt die Kraft. Seine Gedanken zu beruhigen und die innere Ruhe zu finden, ist tatsächlich eine Kunst. Dieses Wunder stellt sich beim Meditieren automatisch ein, wenn du einzig und allein lernst dich auf deinem Atem zu konzentrieren. Du kannst also nicht wirklich etwas falsch machen. Es ist völlig normal, dass es dir am Anfang schwerfällt und du deinen Gedanken hinterher hängst. Wenn du merkst, dass dein Fokus nicht mehr bei deinem Atem ist, sondern bei deiner Arbeit oder deiner Besorgungen, dann bring den Fokus einfach wieder zurück.

 

5.Baue eine intime Beziehung mit Dir Selbst

Finde heraus was die Meditation für dich persönlich bedeutet, welchen Nutzen erhoffst du Dir? Warum möchtest du meditieren lernen?

Verbinde dich jeden Tag mit diesem Nutzen, das motiviert dich jeden Tag dich hinzusetzen, zu meditieren und hinzuspüren.

Mein Hauptmotiv war:

„Ich möchte in mir einen freundlichen inneren Dialog kultivieren und lernen mich selbst wertzuschätzen“

Wenn du dich mit deiner Intention, mit deinem Motiv täglich verbindest, gewinnst du ein Gefühl für das Meditieren. Das geht am besten über deinen Körper. Das gibt dir die Möglichkeit deine Empfindungen kennenzulernen. Du lernst dein Körper nach Gemütszustände abzuchecken:

Wie fühlst du dich heute?

Wo fühlst du dich angespannt?

Welche Emotionen zeigen sich?

Wo fühle ich die Emotion im Körper?

Lerne alles anzunehmen ohne dich dafür zu bewerten.

Du merkst mit der Zeit, dass Alle Gedanken und Empfindungen sich verändern oder sogar sich ins Nichts auflösen.

 

6.Sei freundlich zu Dir Selbst 

Es ist natürlich und normal, dass deine Gedanken wandern und, dass du immer wieder den Fokus verlieren wirst. Lerne dich dafür nicht zu bewerten, oder dir zu sagen „Ich kann nicht meditieren“.

Sei einfach freundlich zu dir selbst. In dem Moment in dem es Dir auffällt, dass du zum 100 sten mal mit den Gedanken wo anders bist, lächle dir innerlich freundlich zu und bringe dein Fokus zum 100 sten Mal zu deinem Atem, so einfach ist es.

Vielleicht hilft Dir das folgende Bild: Deine Gedanken sind wie ein kleiner Welpe, der immer wieder neugierig überall schnüffeln will, und nicht bei dir bleiben kann. Wie würdest du mit einem süßen Welpen umgehen, damit er lernt auf deinem Befehl zu hören?

 

7.Sei neugierig 

Ich kann mich an meine Anfänge bei der Meditation gut erinnern. Es fühlte sich anfangs fremd und seltsam an, einfach da zu sitzen und seinen Atem zu beobachten. Ich empfand es als sehr langeweilig. Ich war aber sehr neugierig und gespannt, da ich vieles über den Nutzen der Meditation als natürliche Stressreduktion gelesen habe. Meine wöchentlichen Gruppenübungen bei einem MBSR Kurs, und der Austausch mit den Teilnehmern hat meine Neugierde aufrechterhalten. Bis ich nach ca 5 Wochen täglicher Meditation die ersten positiven Effekte selber gemerkt habe.

Sei einfach neugierig, welche Stimme du in dir kennenlernst, wenn du ganz bei dir bist.

 

8.Werde der stille Beobachter deiner Gedanken

Das Meditieren hilft uns immer wieder zu erkennen, dass wir nicht die Gedanken sind, sondern vielmehr der Raum aus dem, die Gedanken entstehen, der Raum selbst ist paradoxer Weise leer und still. Wir machen bei der Meditation die Erfahrung, dass wir das Bewusstsein sind, das wir als Denker Gedanken aus uns selbst erschaffen.

In dem Moment, in dem wir in dem Bewusstsein sind, können wir die Gedanken mit Abstand beobachten, wir sind nicht mehr damit identifiziert. Das beste Beispiel dafür ist das Bild eines Astronauten im Weltall in seiner Kapsel oder Raumstation: er kann die Erde in ihrer gesamten Beschaffenheit sehen und erkennen, weil er eine gewisse Höhe und Distanz erlangt hat. Die Erde repräsentiert deine Gedanken, die Meditation ist die Raumstation, die in dem stillen Universum (dein Bewusstsein) schwebt, du fühlst eine innere Ruhe während die Gedanken weiterhin existieren und du kannst sie beobachten.

 

9.Meine Lieblingsmeditationen

Wenn du die Schritte 1-8 verinnerlich hast, ein Zeitlang meditiert hast und ein Gefühl dafür bekommen hast, kannst du beginnen unterschiedliche Meditationstechniken auszuprobieren.

  • morgens zum Beispiel fange ich mit einer stillen Meditation und verbinde mich mit meinem Herzen, dann visualisiere ich mein ideales Selbstbild und wie es durch den Tag geht.
  • abends führe ich eine Art geistige Dusche in der ich einen Wasserfall visualisiere, Wasserfall als Metapher für mein Tagesbewusstsein mit all den Gedanken und Empfindungen, die ununterbrochen auf mich strömen. Ich trete zurück und nehme Abstand zum Ganzen und verweile in der Stille.
  • vor dem Einschlafen führe ich eine Dankbarkeitsmeditation. Ich gehe geistig dirch den Tag und bedanke mich bei meinem Körper und bei meinem ideales Selbstbild

 

10.Bücher und Apps, die dich beim Meditieren unterstützen können

Meditation für jeden Tag das kleine Übungsheft von Marc de Smedt

Achtsamkeit das kleine Übungsheft von Ilios Kotsou

7Mind (Deutschsprachige Meditations App)

Headspace (Englischsprachige Meditations App)

Medigong (Meditation App Timer)

Herzlichst